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Krankheitssymptome
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Erste Hilfe
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Knochenbrüche: Hochgradige Schmerzhaftigkeit, Lahmheit, ev. abnorme Stellung von Gliedmaßen; bei Rippenbrüchen Atemnot.
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Für den Transport auf eine feste Unterlage (Tragbahre, Korb usw.) bringen, bei offenen Wunden Verband anlegen, Blutstauung, ev. Desinfektion.
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Biss, sonstige Verletzung: Auch nach außen hin kleine Wunden können gefährlich sein, wenn sie tief sind oder die Haut abgehoben wurde, offene Fleischwunden, starke Blutungen, hohe Infektionsgefahr!
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Hochgradige Verschmutzungen mit lauwarmem Wasser abwaschen, Desinfektion, Blutstillung, Verband.
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Augenirritation: Lichtscheue, Blinzeln, Lider sind halb oder ganz geschlossen, Augenausfluss, Schwellungen, Rötung der Lidbindehäute, sichtbare Fremdkörper wie z.B. Pflanzenteile.
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Mit Wasser oder Kamillentee getränkte, kalte Bausche auflegen, Tier in den Schatten oder abgedunkelten Raum bringen, sichtbare Fremdkörper, wenn leicht entfernbar herausnehmen.
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Ohrenschmerzen: Häufiges bis unentwegtes Kopfschütteln, Kratzen in der Ohrgegend, Reiben des Kopfes an Wänden oder Gegenständen, Schiefhalten des Kopfes, ev. Gleichgewichtsstörungen.
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Äußeres Ohr inspizieren und gegebenenfalls reinigen; nicht mit Wattestäbchen etc. in den Gehörgang eindringen, da eventuelle Fremdkörper (z.B. Getreidegrannen) sonst tiefer hineingeschoben werden!
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Akuter Durchfall: Wässriger, missfarbener Kot wird abgesetzt bzw. spritzt mitunter aus dem After; Blut- und/oder Schleimbeimengungen.
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Zum Trinken leichten, ungesüßten russischen oder Kamillentee bzw. Elektrolyte Drink anbieten, kein Futter, bei kolikartigen Schmerzen Bauch massieren.
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Erbrechen, Speichelfluss: Würgebewegungen, Entleerung von Futter, Schleim oder Schaum aus der Mundhöhle; Pfotenreiben am Mund.
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Bei wiederholtem Erbrechen jegliche Nahrung oder Flüssigkeit entziehen; Mundhöhle inspizieren, Fremdkörper gegebenenfalls zu entfernen versuchen.
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Krampfanfälle: Muskelzittern, gekrümmte Körperhaltung, Bewegungsstörung, ev. kurzfristige Unansprechbarkeit bis Bewusstlosigkeit, Verdrehen der Augen, panischer Gesichtsausdruck, Speichelfluss.
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Tier auf den Boden legen, möglichst für weiche Unterlage (Decke) sorgen, Gegenstände aus dem Weg räumen, damit durch unkontrollierte Bewegungen keine Verletzungen entstehen.
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Insektenstich: Plötzliches Auffallen, heftiges Belecken der Stichstelle; hochgradige, schmerzhafte Schwellung; bei Stich im Rachenbereich hochgradige Atemnot; Nesselausschlag.
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Stichstelle kühlen, eventuell Stachel entfernen; bei Stich im Rachenbereich besteht höchste Erstickungsgefahr ; Eiswasser verabreichen, ev. Eis lutschen lassen.
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Vergiftung: Durchfall, Erbrechen, Krämpfe, Mattigkeit, Bewusstlosigkeit, Blutungen aus den Körperöffnungen.
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Nach Möglichkeit Art des Giftes feststellen (Verpackung, Pflanze usw.); Tierkohle eingeben.
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Unfall: Häufig schwerwiegende innere Verletzungen, mehr oder weniger deutliche sichtbare Verletzungen; Blutungen, Atembeschwerden, Bewusstlosigkeit.
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Das Tier ruhig lagern, ev. Beißkorb anlegen, da verletzte Tiere unberechenbare Abwehrbewegungen machen können; Blutstillung, Verband, schonender Transport auf fester Unterlage (Bahre, Korb usw.).
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Hitzschlag: Starkes Hecheln, Krämpfe, ängstlicher Blick, Bewusstlosigkeit.
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Das Tier in den Schatten bzw. an einen kühlen Ort bringen, für Abkühlung sorgen, Wasser anbieten.
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Schock: Schleimhäute sind porzellanweiß, Atmung und Puls sind schwach aber frequent; kalte Gliedmaßen, Zittern, ev. Bewusstlosigkeit.
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Beim Transport das Tier warm halten, Atemwege freihalten, bei Atemstillstand Mund-zu-Nase-Beatmung (10 bis 20 Atemspenden pro Minute).
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