Willkommen

Kater

Babys

Farbtabelle

Tragzeit

Allgemein

Homöopathie

Gesundheit

Gem.Bilder

Neues

Über mich

Disclaimer

Impressum

Linkseite

18.03.2012

Design           Gaby Dormeyer

Krankheiten

Bei Notfällen besteht wohl kein Zweifel, dass das Tier sofort tierärztlich versorgt werden muss. Allzu oft aber ist aufgrund verschiedener Umstände einige Zeit zu überbrücken. Dabei ist es natürlich für den späteren Krankheits- bzw. Heilungsverlauf entscheidend, dass richtige "Erste Hilfe" geleistet wird.

Krankheitssymptome

Erste Hilfe

Knochenbrüche: Hochgradige Schmerzhaftigkeit, Lahmheit, ev. abnorme Stellung von Gliedmaßen; bei Rippenbrüchen Atemnot.

Für den Transport auf eine feste Unterlage (Tragbahre, Korb usw.) bringen, bei offenen Wunden Verband anlegen, Blutstauung, ev. Desinfektion.

Biss, sonstige Verletzung: Auch nach außen hin kleine Wunden können gefährlich sein, wenn sie tief sind oder die Haut abgehoben wurde, offene Fleischwunden, starke Blutungen, hohe Infektionsgefahr!

Hochgradige Verschmutzungen mit lauwarmem Wasser abwaschen, Desinfektion, Blutstillung, Verband.

Augenirritation: Lichtscheue, Blinzeln, Lider sind halb oder ganz geschlossen, Augenausfluss, Schwellungen, Rötung der Lidbindehäute, sichtbare Fremdkörper wie z.B. Pflanzenteile.

Mit Wasser oder Kamillentee getränkte, kalte Bausche auflegen, Tier in den Schatten oder abgedunkelten Raum bringen, sichtbare Fremdkörper, wenn leicht entfernbar  herausnehmen.

Ohrenschmerzen: Häufiges bis unentwegtes Kopfschütteln, Kratzen in der Ohrgegend, Reiben des Kopfes an Wänden oder Gegenständen, Schiefhalten des Kopfes, ev. Gleichgewichtsstörungen.

Äußeres Ohr inspizieren und gegebenenfalls reinigen; nicht mit Wattestäbchen etc. in den Gehörgang eindringen, da eventuelle Fremdkörper (z.B. Getreidegrannen) sonst tiefer hineingeschoben werden!

Akuter Durchfall: Wässriger, missfarbener Kot wird abgesetzt bzw. spritzt mitunter aus dem After; Blut- und/oder Schleimbeimengungen.

Zum Trinken leichten, ungesüßten russischen oder Kamillentee bzw. Elektrolyte Drink anbieten, kein Futter, bei kolikartigen Schmerzen Bauch massieren.

Erbrechen, Speichelfluss: Würgebewegungen, Entleerung von Futter, Schleim oder Schaum aus der Mundhöhle; Pfotenreiben am Mund.

Bei wiederholtem Erbrechen jegliche Nahrung oder Flüssigkeit entziehen; Mundhöhle inspizieren, Fremdkörper gegebenenfalls zu entfernen versuchen.

Krampfanfälle: Muskelzittern, gekrümmte Körperhaltung, Bewegungsstörung, ev. kurzfristige Unansprechbarkeit bis Bewusstlosigkeit, Verdrehen der Augen, panischer Gesichtsausdruck, Speichelfluss.

Tier auf den Boden legen, möglichst für weiche Unterlage (Decke) sorgen, Gegenstände aus dem Weg räumen, damit durch unkontrollierte Bewegungen keine Verletzungen entstehen.

Insektenstich: Plötzliches Auffallen, heftiges Belecken der Stichstelle; hochgradige, schmerzhafte Schwellung; bei Stich im Rachenbereich hochgradige Atemnot; Nesselausschlag.

Stichstelle kühlen, eventuell Stachel entfernen; bei Stich im Rachenbereich besteht höchste Erstickungsgefahr ; Eiswasser verabreichen, ev. Eis lutschen lassen.

Vergiftung: Durchfall, Erbrechen, Krämpfe, Mattigkeit, Bewusstlosigkeit, Blutungen aus den Körperöffnungen.

Nach Möglichkeit Art des Giftes feststellen (Verpackung, Pflanze usw.); Tierkohle eingeben.

Unfall: Häufig schwerwiegende innere Verletzungen, mehr oder weniger deutliche sichtbare Verletzungen; Blutungen, Atembeschwerden, Bewusstlosigkeit.

Das Tier ruhig lagern, ev. Beißkorb anlegen, da verletzte Tiere unberechenbare Abwehrbewegungen machen können; Blutstillung, Verband, schonender Transport auf fester Unterlage (Bahre, Korb usw.).

Hitzschlag: Starkes Hecheln, Krämpfe, ängstlicher Blick, Bewusstlosigkeit.

Das Tier in den Schatten bzw. an einen kühlen Ort bringen, für Abkühlung sorgen, Wasser anbieten.

Schock: Schleimhäute sind porzellanweiß, Atmung und Puls sind schwach aber frequent; kalte Gliedmaßen, Zittern, ev. Bewusstlosigkeit.

Beim Transport das Tier warm halten, Atemwege freihalten, bei Atemstillstand Mund-zu-Nase-Beatmung (10 bis 20 Atemspenden pro Minute).

nächste Seite